Laut einem Zeitungsbericht vom 22. April 1740 brach am 15. des Monats um 16 Uhr ein Feuer beim Tabakspinner aus, wodurch Rheinsberg in wenigen Stunden abbrannte.
Nur das Kirchenschiff, der Chor, das Schloss und 20 Häuser in der Mühlenstraße blieben verschont.
Friedrich II., Bruder von Prinz Heinrich, war gerade einige Wochen König und musste sich um den Wiederaufbau von Rheinsberg kümmern. Gemäß preußischer Verordnungen bekam Rheinsberg ein neues Straßenraster mit großzügigen Karrees und wurde flächenmäßig erweitert.
25 Jahre nach dem Stadtbrand lagen immer noch Schuttberge auf den Rheinsberger Plätzen und auch die Kirche blieb ohne Turmspitze. Prinz Heinrich ließ die Plätze räumen
und errichtete den Meilenstein auf dem Triangelplatz.
Zudem ließ er seinen Architekten Langhans Entwürfe für den Kirchturm zeichnen.
Was aus den Entwürfen geworden ist und welchen Anteil Prinz Heinrich noch am Wiederaufbau von Rheinsberg hatte, konnte man in diesem Vortrag erfahren.

