Mit Beginn seiner selbstständigen Hofhaltung begründete Prinz Heinrich eine eigene Kapelle, die anfangs vor allem aus talentierten Bediensteten bestand.
Schon in den 1750er Jahren wurden in Rheinsberg musikalische Komödien, Tragödien und später auch große Opern aufgeführt. Anfangs genügten der Spiegelsaal im Schloss und das Heckentheater im Garten. 1763 wurde dann im Stadtflügel vom Kavalierhaus ein kleiner Theatersaal eingerichtet.
1774 wurde das neue Schauspielhaus eingeweiht, wobei die Bühne deutlich größer als der Zuschauerraum war. Eine Herrschaftsloge gegenüber der Bühne gab es nicht, denn Prinz Heinrich saß lieber direkt daneben.
Welche Regisseure und Kapellmeister hier Ruhm und Ehre erlangten und welches Schicksal das Theater nach dem Tod des Prinzen ereilte, haben wir an diesem Abend vorgestellt.

