Bei Zinnfiguren denkt wohl jeder als erstes an Zinnsoldaten. Diese wurden jedoch erst im 19. Jahrhundert populär. Zu den ältesten Zinnfiguren gehören Pilgerzeichen, die im Mittelalter Verwendung fanden.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurden dann aufwändig bemalte und kunstvolle
Zinnfiguren immer beliebter. Sie zogen als Lernspielzeug in viele Kinderzimmer
ein, um Geschlechterrollen oder geschichtliche Ereignisse zu vermitteln.
Wie diese Kunstwerke entstehen, warum man dafür Schiefer braucht und wie die Figuren mit Farbe zum Leben erweckt werden, erklärte uns an diesem Abend unser Vereinsmitglied Thomas Meinicke.

