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(aus: Ruppiner Anzeiger; 09.04.2026)
Vortrag über die große Feuersbrunst von 1740
Rheinsberg. Laut einem Zeitungsbericht vom 22. April 1740 brach am 15. des Monats um 16 Uhr ein Feuer beim Tabakspinner aus, wodurch Rheinsberg in wenigen Stunden abbrannte. Nur das Kirchenschiff, der Chor, das Schloss und 20 Häuser in der Mühlenstraße blieben verschont. Grund genug, dem Geschehen fast auf den Tag genau 286 Jahre später einen Vortrag zu widmen. Dazu lädt der Verein Stadtgeschichte Rheinsberg für kommenden Dienstag, 14. April, in den Bürgersaal, Seestraße 19, ein. Beginn ist um 19 Uhr. „Die Feuersbrunst von 1740 - Prinz Heinrichs Anteil am Wiederaufbau der Stadt": Friedrich II., Bruder von Prinz Heinrich, musste sich um den Wiederaufbau kümmern. Gemäß preußischer Verordnungen bekam Rheinsberg ein neues Straßenraster mit großzügigen Karrees und wurde flächenmäßig erweitert, so heißt es in der Ankündigung. 25 Jahre nach dem Stadtbrand lagen noch immer Schuttberge auf den Rheinsberger Plätzen und der Turm war ohne Spitze. Heinrich beauftragte den Architekten Langhans mit Entwürfen. Was daraus wurde, ist im Vortrag zu erfahren. Der Eintritt ist frei. red
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Der Entwurf für den Kirchturm von Carl Gotthard Langhans Quelle: Verein Stadtgeschichte
