STADTGESCHICHTE RHEINSBERG  e. V.
 
 
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Presseberichte

Stadtgeschichte für die Zukunft

Jürgen Rammelt
(aus: Ruppiner Anzeiger; 14.07.2015)

Stadtgeschichte für die Zukunft

Rheinsberger Hobbyhistoriker tüfteln bereits am Kalender für 2016

Jürgen Rammelt

Nachdem in der Reihe seiner Jahreskalender der Verein Stadtgeschichte Rheinsberg 2015 zwölf Villen in den Mittelpunkt gestellt hatte, soll im kommenden Jahr das Wirken und die Arbeit der städtischen Vereine gewürdigt werden. Eine nicht ganz einfache Aufgabe. Bereits bei der Auswahl wurde festgestellt, dass allein die Vielzahl der Vereine dazu führen wird, dass nicht alle Erwähnung finden.

Da selbst im Rheinsberger Rathaus niemand weiß, wie viele Vereine es in der Stadt gibt, begann die Recherche mit dem Durchforsten des Vereinsregisters beim Landgericht. Allein die Kernstadt bringt es auf 37 Vereine, wobei noch nicht einmal feststeht, ob der eine oder andere Verein den Suchenden verborgen geblieben ist.
Zählt man die 34 Vereine in den Ortsteilen der Stadt noch hinzu, kommt man auf die stolze Anzahl von 71 Zusammenschlüssen. Sowohl in der Stadt Rheinsberg, als auch in den 15 Ortsteilen gibt es zahlreiche Sportvereine, die auf dem Land und auf dem Wasser aktiv sind. Aber auch die Kleintierzüchter, Schützen, Gartenfreunde, Karnevalisten, Chöre und andere Interessengruppen haben sich als Vereine angemeldet.

Ein interessantes Kapitel bilden die ehemaligen Vereine. So fanden die Hobbygeschichtsforscher in der einstigen Rheinsberger Zeitung, in ihrer eigenen Datenbank sowie im Register 32 Einträge von Vereinen, die einst in der Stadt existierten. Viele von ihnen, wie der Jung-Mädchen- und Jung-Männerverein, der Arbeiter-Radsportverein sowie Turnverein sind längst Geschichte. Aber an den Wirtschaftsförderverein „WiR“, den Tombolaverein und den Verein „Partnerstädte mit Rheinsberg“, die nach der Wende existierten, kann sich vielleicht der eine oder andere noch erinnern.

Wer mit Fotos und Texten in dem Kalender für 2016 vertreten sein wird, daran wird im Moment gearbeitet. Zurzeit sichten die Vereinsmitglieder das umfangreiche Material, das sich in der Datenbank des Geschichtsvereins befindet, suchen Kontakt zu den größten Vereinen, formulieren Texte und wählen die schönsten Fotos aus, die den Kalenderblättern natürlich die Würze geben sollen. Und wer zufällig noch ein historisches Vereinsfoto besitzt, kann sich gern beim Verein, dessen Mitglieder sich jeden Dienstag um 19 Uhr im Marstall treffen, melden.

Im August beginnt die Feinarbeit am Kalender, dessen Auflagenhöhe wieder 500 Exemplare betragen wird und dessen Verkaufsstart zum Töpfermarkt im Oktober geplant ist. Natürlich möchten die Macher vom Geschichtsverein, dass jeder Interessierte einen Kalender bekommt. Inzwischen gibt es Sammler, die alle bisherigen Kalender besitzen. Und es gibt Rheinsberger, die die begehrten zwölf Monatsblätter an ihre Kinder, an Freunde, Verwandte und Bekannte in ganz Deutschland und sogar bis nach Übersee schicken.

 
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