STADTGESCHICHTE RHEINSBERG  e. V.
 
 
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Gedächtnis der Stadt

Frauke Herweg
(aus: Märkische Allgemeine; 05.02.2015)

Die Mitglieder des Rheinsberger Vereins Stadtgeschichte hoffen, bis Ende März ein Haus für die stadtgeschichtliche Sammlung gefunden zu haben. "Wir führen fortlaufend Gespräche", sagte Vereinsvorsitzende Jörg Möller. Erst zu Wochenanfang hatten sich Vereinsvertreter ein infrage kommendes Domizil angeschaut und auch einen weiteren Gesprächstermin vereinbart. Drei bis vier Häuser im Rheinsberger Ortszentrum sind derzeit in der engeren Auswahl. "Wir werden zu einer Lösung kommen", ist sich Möller sicher.
Wie berichtet, war ein im November avisierter Kauf eines Hauses unmittelbar vor der Vertragsunterzeichnung geplatzt. Verabschieden wollten sich die Vereinsmitglieder von ihrer Idee eines Arbeits- und Ausstellungsgebäudes dennoch nicht. Schließlich hat der Verein zurzeit nur zwei Arbeitsplätze im Marstall. Das aber reicht bei den zahlreichen Projekten des Vereins nicht aus. Vor allem fehlt es an einem Depot - ein Teil der empfindlichen Archivschätze muss derzeit privat eingelagert werden.
In dem künftigen Haus soll die stadtgeschichtliche Sammlung - Dokumente, aber auch Gegenstände wie die Rheinsberger Teekanne - fachgereicht gelagert werden. Auch Arbeitsräume und Ausstellungsflächen sollen dort Platz haben. Möller und seine Mitstreiter hoffen, das Haus in diesem Jahr kaufen und 2017 eröffnen zu können.
Ende November hatte Jörg Möller das Projekt bereits im Ortsbeirat vorgestellt. Der Kauf des Hauses solle über Eigenmittel und einen Kredit finanziert werden, hatte Möller damals gesagt. Seiner Einschätzung zufolge lässt sich die Sanierung mit EU-Fördermitteln und einem entsprechenden Eigenanteil des Vereins finanzieren. Die Stadt Rheinsberg hat dem Projekt in ihrem Ortskern bislang keine finanziellen Hilfen zugesagt. In einem Beschluss hatten sich die Stadtverordneten im vergangenen Jahr jedoch darauf verständigt, das Vorhaben zu unterstützen - zumindest ideell.

 
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