STADTGESCHICHTE RHEINSBERG  e. V.
 
 
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Presseberichte

Transparente Stadtgeschichte – Engagierte Rheinsberger erarbeiten landesweit einzigartiges Projekt

Holger Rudolph
(aus: Ruppiner Anzeiger; 28.08.2008)

RHEINSBERG
Seine volle Unterstützung hat das brandenburgische Kulturministerium dem Verein Stadtgeschichte Rheinsberg für das Pilotprojekt einer lokalen Datenbank geschichtlicher Dokumente zugesagt (RA berichtete).

Was der Verein in den vergangenen Jahren erarbeitet hat, geht tatsächlich weit über das hinaus, was geschichtsinteressierte Laien im Regelfall zusammentragen. Bisher haben Vereinsvorsitzender Jörg Möller und seine Mitstreiter 1500 Datensätze ins Internet gestellt. Dabei handelt es sich in den seltensten Fällen nur um ein Bild oder einen einzigen Text. Oft beinhaltet ein Dokument eine ganze Zeitung oder gar einen dicken Wälzer. Wer mehr erfahren will, kann dies im Netz unter www.stadtgeschichte.rheinsberg.de. Für Gäste ist allerdings nur ein Viertel der Datensätze abrufbar. Vereinsmitglieder haben den vollen Zugriff.

Jörg Möller ist froh über die Anerkennung beim Land. Doch das reicht ihm nicht. Er bemüht sich außerdem um eine engere Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv. Der Verein hofft, dass eine bei der Rheinsberger Arbeitsfördergesellschaft (Rabs) angesiedelte ABM-Stelle zur Digitalisierung von Dokumenten des Kreisarchivs genehmigt wird. Dabei und beim Zugriff auf die beiden Landesarchive geht es stets ausschließlich um solche Daten, die einen konkreten Bezug zur Geschichte der Stadt Rheinsberg aufweisen.

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Mitglieder des Vereins sichteten am Dienstagabend Dokumente.
Foto: Rudolph

 
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