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Rheinsberger Zeitung schon bald digital / Verein dokumentiert Kleinstadt-Geschichte

Holger Rudolph
(aus: Ruppiner Anzeiger; 10.10.2013)

Rheinsberg (hr)
Die Jahrgänge 1925 bis 1942 der Rheinsberger Zeitung sollen schon bald komplett und kostenlos im Internet abrufbar sein. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Vereins Stadtgeschichte Rheinsberg und der Staatsbibliothek zu Berlin. Bis zum Jahresende werden durch einen Spezialbetrieb 20 000 alte Zeitungsseiten digitalisiert. Das brandenburgische Kulturministerium unterstützt dieses Vorhaben.

Die Zeitungen selbst waren bisher kaum noch lesbar, weil das Papier im Laufe der Zeit derart brüchig geworden ist, dass es bei jeder Bewegung zu zerreißen droht. Digitalisiert werden die Ausgaben mit einer Spezialmaschine, welche die Seiten mit sehr großer Vorsicht bewegt.

Staatbibliothek-Abteilungsleiterin Carola Pohlmann lobte das Projekt bei einer Präsentation am Dienstagabend als einzigartig. Beispielhaft würden die Auswirkungen der Geschichte zur Zeit von Weimarer Republik, Weltwirtschaftskrise und Nazi-Diktatur auf eine brandenburgische Kleinstadt gezeigt. Eine so umfassende Dokumentation einer Tageszeitung aus der damaligen Zeit gebe es in Brandenburg bisher nicht.

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