STADTGESCHICHTE RHEINSBERG  e. V.
 
 
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Keramikpfade lieber als Rundkurs anlegen / Freke Over schlug Veränderungen vor

Holger Rudolph
(aus: Ruppiner Anzeiger; 28.08.2013)

Rheinsberg (hr)
Eine Überraschung bot am Montagabend beim Bauausschuss die Diskussion zum künftigen Keramikpfad. Dieser soll Touristen vom Rheinsberger Kirchplatz aus an fünf Orte führen, an denen zu früherer Zeit Keramik hergestellt wurde oder noch immer wird.

Freke Over (Linke) wunderte sich, dass den Gästen fünf Wege angeboten werden. Zwei Rundkurse wären sicher interessanter, stellte er fest. Planer Axel Buchholz merkte an, dass er sich an die Entwürfe von Hans-Jürgen Naundorf gehalten habe. Keramiker Naundorf, der das Projekt vor mehr als drei Jahren erarbeitet hatte, wunderte sich: "Seit 2009 ist bekannt, was wir machen wollen. Noch nie hat jemand Rundwege vorgeschlagen. Hoffentlich hat der stadtgeschichtliche Verein, mit dem das ganze Konzept abgestimmt ist, die Flyer noch nicht drucken lassen. Ansonsten lässt sich nichts mehr ändern."

Anderen Ausschussmitgliedern schien Overs Idee zu gefallen. Sie nickten dazu. Bauamtsleiter Jens Eggert beruhigte: "Alles befindet sich noch im Stadium der Vorplanung. Wir werden uns nochmals mit dem stadtgeschichtlichen Verein in Verbindung setzen und in zwei Monaten dem Bauausschuss eine endgültige Beschlussvorlage vorstellen."

Was auf jeden Fall bleiben soll ist, dass auf den speziellen Wanderwegen durch die Kernstadt alle zehn Meter eine weiße Kachel mit einer typischen blauen Rheinsberger Teekanne als Motiv in den Bürgersteig eingelassen wird. Die Initiatoren wollen dafür Fördermittel beantragen. Ab 2014 sollen Touristen auf den neuen Wegen wandern können.

 
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