STADTGESCHICHTE RHEINSBERG  e. V.
 
 
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Presseberichte

Eine sichere Zukunft für Geschichte / Verein will Stiftung gründen

Judith Melzer-Voigt
(aus: Ruppiner Anzeiger; 16.12.2011)

RHEINSBERG ▪ Mehr Sicherheit für die Historie der Prinzenstadt: Das erhofft sich der Verein Stadtgeschichte Rheinsberg. Er will im Jahr 2012 eine Stiftung gründen, die die bisher angesammelten 6600 Datensätze auch in Zukunft schützen soll.

„Wir müssen unsere Sammlung irgendwo dauerhaft unterbringen“, erklärt der Vereinsvorsitzende Jörg Möller gestern. Für einen Zusammenschluss sei es immer finanziell schwierig. „Wir leben von Spenden. Es kann sein, dass das in einem Jahr noch gelingt, im anderen nicht“, so Möller. Doch was geschieht mit den wertvollen Datensätzen, die allein 35000 historische Bilder enthalten, wenn der Verein plötzlich die Miete nicht mehr zahlen kann? Wenn es keine Räume mehr gibt, in denen Rheinsbergs Vergangenheit untergebracht werden kann? „Da kam uns das Modell einer Stiftung in den Sinn“, sagt Jörg Möller. „Dann ist die Finanzierung in jedem Jahr sicher.“ Eine bestimmte Summe wird jährlich vom Stiftungskonto ausgeschüttet – die Miete wäre damit kein Problem mehr und die Zukunft wäre planbar. Bis jetzt gibt es das Konto, das zur Gründung führen soll, seit einer Woche. Möller ist zufrieden: 550 Euro wurden bereits gespendet. Dazu kommen 3000 Euro, die der Ortsbeirat der Kernstadt zugesagt hat (RA berichtete). Insgesamt müssen 10000 Euro bei der Sparkasse eingezahlt werden, dann ist das gewünschte Kapital erreicht, und eine sogenannte Treuhandstiftung im Rahmen einer Stiftergemeinschaft der Sparkasse ist gegründet. Diese soll den Namen Stadtgeschichte Rheinsberg tragen. „Ich finde, wir Rheinsberger sollten es uns alle zur Aufgabe machen, die Geschichte der Stadt zu bewahren“, ruft Jörg Möller möglichst viele auf, für den Aufbau der Stiftung zu spenden. Nur so könne das Mindestkapital erreicht werden. Dem Verein Stadtgeschichte Rheinsberg gibt es nun schon seit 2004. Hauptaufgabe des Zusammenschlusses ist das Sammeln, Aufbewahren und Präsentieren von Informationen zur Historie der Prinzenstadt. Das passiert auch auf einer Online-Datenbank, die auf der Internetseite des Vereins zur Verfügung steht. Momentan hat jener 34 Mitglieder. Das Aufarbeiten der vielen Infos ist Puzzle-Arbeit, daher sind Möller und seine Mitstreiter immer wieder auf personelle Hilfe aus Förderprojekten angewiesen. Jeden Dienstag trifft sich Stadtgeschichte Rheinsberg um 19 Uhr zur Versammlung – auch dazu sind Interessierte jederzeit eingeladen.

Spenden an das Konto mit der Nummer 10 01 01 12 24 bei der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin, Bankleitzahl 16 05 02 02. Spendenquittungen können ausgestellt werden. Sponsoren werden auch auf der Internetseite des Vereins genannt. Infos unter (033931) 3 77 60 oder unter www.stadtgeschichte-rheinsberg.de

 
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