STADTGESCHICHTE RHEINSBERG  e. V.
 
 
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Kraftwerk spendet für Stadtgeschichte / Verein freut sich über Kopierer, Plotter und Scanner / Rheinsberger Zeitung dokumentiert

Holger Rudolph
(aus: Ruppiner Anzeiger; 12.07.2005)

RHEINSBERG (hr) • Der Verein Stadtgeschichte Rheinsberg hat jetzt eine für seine Arbeit bedeutende Spende erhalten. Das zum Staatsbetrieb Energiewerke Nord (EWN) gehörende Kernkraftwerk Rheinsberg (KKW) übergab dem Verein Technik, die im KKW abgeschrieben wurde, da sie den hohen Qualitätsanforderungen nicht mehr entspricht. Das teilte gestern der Leiter des Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums, Dr. Peter Böthig, mit. Bei den Geräten handelt es sich um Kopierer, Plotter und Scanner.
Das Museum übernahm die Spende. Es arbeitet mit dem Verein bei der Erforschung der kommunalen Historie sehr eng zusammen. Der Verein wird einen zum Museum gehörenden Raum im Marstall nutzen, um dort Projekte und Dokumentationen zu erarbeiten. Laut Böthig werden die Bestände und Vorhaben beider Einrichtungen aufeinander abgestimmt. Verein und Museum möchten möglichst viele Informationen über die Geschichte Rheinsbergs und der Region zusammentragen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.
Eines der nächsten Projekte des Vereins wird die Aufarbeitung der „Rheinsberger Zeitung" sein. Eine komplette Sammlung der einst nur in Rheinsberg vertriebenen Tageszeitung hat niemand. So hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Einzelausgaben aus verschiedenen Sammlungen und Archiven
zu kopieren, um aus den Kopien eine möglichst komplette Sammlung zu erstellen. Dabei soll der vom KKW gespendete Scanner verwendet werden. Da die alten Zeitungen sowieso nur in schwarz/weiß gedruckt waren, bringt die Einschränkung, dass der Scanner keine Farben erkennt, kaum Nachteile.
Zur Langen Nacht der Künste am 5. November will der Verein wieder eine stadtgeschichtliche Ausstellung präsentieren.

 
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