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Vereinshaus später oder überhaupt nicht/Rheinsberger Projekt ist problematisch/Länger vom Vereinshaus träumen/Baugenehmigung nicht vor 2013

Holger Rudolph
(aus: Ruppiner Anzeiger; 05.09.2012)

Rheinsberg. Viel länger als bisher angenommen müssen Rheinsberger Vereine darauf warten, dass sie die frühere Kita Märchenland als Vereinshaus nutzen können. Schlimmstenfalls kann das Gebäude überhaupt nicht für diesen Zweck verwendet werden.
Rheinsbergs Bauamtsleiter Jens Eggert sagte gestern, dass bei einem Vor-Ort-Termin mit dem Bauordnungsamt des Landkreises klar geworden sei, dass der Brandschutz am Gebäude nicht ausreicht. Auch müsse eventuell die bundesweit geltende Energie-Einsparverordnung angewendet werden. Das würde die teure Verkleidung des Plattenbaus mit Dämmelementen bedeuten. Ob die Stadtverordneten dieser Prozedur zustimmen würden, sei angesichts der Haushaltslage fraglich. Vor 2013 wäre zudem nicht mit einer Umbaugenehmigung zu rechnen. (Rheinsberg)


Länger vom Vereinshaus träumen
Baugenehmigung nicht vor 2013

Rheinsberg Die Nutzung der früheren Rheinsberger Kita Märchenland als Vereinshaus wird sich deutlich verzögern oder überhaupt nicht möglich sein. Dieses ernüchternde Fazit zog gestern Bauamtsleiter Jens Eggert.

Die Mitglieder des Vereins Stadtgeschichte Rheinsberg wollen mehrere Räume des Gebäudes nutzen. Auch Modelleisenbahner, Blasorchester und Karnevalisten setzen auf das Vereinshaus.
Als Kita konnte das Gebäude nicht mehr verwendet werden, weil die Brandschutz-Auflagen dies nicht mehr zuließen. Die nicht ausreichende Sicherheit im Falle eines Feuers ist es nun auch, die dazu beiträgt, dass sich die neue Nutzung verzögert. Erst wenn die Kreis-Bauaufsicht zustimmt, können die Vereine in das Haus einziehen. Ein Vor-Ort-Termin mit dieser Behörde und dem Rheinsberger Bauamt der kürzlich stattfand, sollte klären, wie groß die Chancen sind, das Vereinshaus Realität werden zu lassen. Dabei wurde, so Eggert, klar, dass noch Fragen des Brandschutzes zu klären sind. Zudem müsse untersucht werden, ob die Energie-Einsparverordnung anzuwenden ist. Falls es so wäre, müsste die Kommune dafür sorgen, dass der Betonbau von 1991 mit Dämmplatten verkleidet wird.
Damit wäre der Traum von einer kostengünstigen Nutzung des bereits vorhandenen Gebäudes ausgeträumt. Die Verkleidung mit Dämmelementen- egal, ob innen oder außen - würde in jedem Fall erhebliche Kosten verursachen, sagte Eggert. Ob die Stadtverordneten angesichts der schlechten Haushaltslage der Kommune diesen Arbeiten zustimmen würden, sei nicht sicher. Zurzeit prüfe seine Verwaltung allerdings noch, welche Umbauten nötig sind, um eine Genehmigung zu bekommen, stellte Eggert fest. Sicher sei aber in jedem Fall, dass es im laufenden Jahr keine Bauerlaubnis mehr geben werde.

 
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