STADTGESCHICHTE RHEINSBERG  e. V.
 
 
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Presseberichte

Stadtgeschichte im Internet Auf die Rheinsberger Datenbank zur Historie ist sogar das Land neidisch (Ruppiner Tageblatt)

Jürgen Rammelt
(aus: Märkische Allgemeine; 24.05.2007)

JÜRGEN RAMMELT RHEINSBERG Um seine Datenbank wird der Verein „Stadtgeschichte Rheinsberg“ sogar von den Mitarbeitern des archäologischen Landesmuseums beneidet. Darüber berichtete in dieser Woche Hans-Norbert Gast im Ortsbeirat. Doch nicht nur die Wünsdorfer hätten gestaunt, was der aus elf Mitgliedern bestehende Verein zustande gebracht hat. „Überall, wo wir unsere Datenbank vorstellen, staunen die Leute, was es über die Stadt und seine Geschichte zu erfahren gibt“, erzählte Gast den Anwesenden. Dabei ließ es der Rheinsberger nicht nur bei Worten bewenden. Holger Pfeifer, der für die Datenbank die Software entwickelt hat, zeigte an Beispielen auf, was Internetnutzer alles über die Geschichte der Stadt erfahren können. Dabei werden drei Nutzungsmöglichkeiten unterschieden. Während die Vereinsmitglieder freien Zugriff zu allen gespeicherten Daten haben, können sich Interessierte für einen Jahresbeitrag von zehn Euro erweiterte Zugriffsrechte sichern. Aber auch dem ganz einfachen Gast sind Informationen zugänglich, wenn er unter www.stadtgeschichte-rheinsberg.de die Seite des Vereins aufruft. Gespeichert sind die Daten nach Sachgebieten. Wer also zur Geschichte der Stadt, zum Schloss, zu den Vereinen, zum Handwerk, zu Volksfesten und Persönlichkeiten oder zu Chroniken, Gebäuden und zur Architektur forscht, kann sehr schnell fündig werden. Allerdings empfiehlt der Verein, dass man dann den erweiterten Zugriff benötigt. Dem Verein geht es vor allem darum, dass nichts von der Rheinsberger Geschichte verloren geht. Deshalb sind die Vereinsmitglieder an allen Dokumenten, Ansichtskarten, Urkunden, alten Zeitungen und anderen Gegenständen interessiert, die die Stadt betreffen. „Niemand braucht Angst zu haben, dass wir die Originale behalten wollen. Es genügt, wenn man uns die Erlaubnis zum Einscannen gibt“, erklärte Holger Pfeifer. Dabei kam er auf die Rheinsberger Zeitung zu sprechen. Obwohl bereits durch Eberhard Gläser eine Vielzahl von Rheinsberger Zeitungen erfasst worden sind, würde der Verein über jedes neue Exemplar glücklich sein. Als weitere Wünsche nannte Hans-Norbert Gast die Erweiterung der Technik. „Wenn wir mit hoher Qualität alles das erfassen wollen, was es in den Museen und Archiven gibt, benötigen wir Unterstützung“, appellierte das Vereinsmitglied an den Ortsbeirat. Ortsbürgermeister Sven Alisch versprach zu helfen und riet, einen Antrag zu stellen.

 
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