STADTGESCHICHTE RHEINSBERG  e. V.
 
 
  Ausstellungen

2013: Zwischen Blockwarte und Kulturhaus
Das Kernkraftwerk Rheinsberg in der DDR 1966-1990

2012 treffen ein professioneller Historiker und die Hobbyisten des Stadtgeschichtsvereins aufeinander. Sebastian Studes Forschungsgegenstand ist das hiesige Kernkraftwerk: Die Anlage ist die wohl größte und zugleich umstrittenste technische Leistung des 20. Jahrhunderts im heutigen Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Durch den Zuzug der Arbeitskräfte wächst Rheinsberg von 4.000 Einwohnern 1956 auf 6.000 Einwohner im Jahr 1981. Im Osten entsteht ein neuer Stadtteil mit fast 600 modernen Wohnungen, außerdem öffnen eine neue Schule, die HO-Kaufhalle und das Kulturhaus.

Angesichts der überragender Bedeutung des Kraftwerks für die jüngere Stadtentwicklung machen die Vereinsmitglieder das Projekt des Wissenschaftlers begeistert zur eigenen Sache. Zwei Ziele verfolgt die Zusammenarbeit: eine umfassende Ausstellung in der Remise sowie die Publikation einer Begleitbroschüre. Die am 19. Januar 2013 eröffnete Exposition ist von Beginn an ein Riesenerfolg. Allein zur Vernissage erscheinen mehr als 100 Besucher. Sie blättern in Originalaufzeichnungen, betrachten Fotos und begutachten ein Modell der Kraftwerksanlage.

Die Beteiligten bedanken sich herzlich für die großzügige Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Stiftung der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin sowie der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung.

Einführungstafel

Modell der Reaktorhalle

Modell der Reaktorhalle

Modell der Reaktorhalle

Modell der Reaktorhalle

Informationstafeln

Modell des Reaktors

Typenschild des Generators

Schild des KKWs Rheinsberg

Informationstafel

Zeichnung des Reaktors

Stadtplan 1976

Zeichnung des Atomtransportwagens

Zeichnung der Brennstoffkassettenfabrik

Auszüge aus Akten des Ministeriums für Staatssicherheit
 
. Stadtgeschichte Rheinsberg e. V. Ausstellung 2013